Eine Meldung wird aufgenommen und weitergegeben. Ein Vorgang hat einen Lebenslauf: Zuständigkeit, Status, Frist, Wiedervorlage, Verknüpfung mehrerer Meldungen, Eskalation und Nachweis über Jahre. Beides gehört zusammen, aber es sind zwei verschiedene Aufgaben.
Fachlichkeit und betrieblicher Kontext. Fahrt, Fahrzeug, Standort, Linie. Bleibt führend für alles, was zur Fahrt gehört.
Die Oberfläche zum Menschen im Feld. Bleibt bewusst einfach. Zeigt Aufgaben und Formulare, nimmt Rückmeldungen auf.
Verbindet die Systeme und führt den Vorgang. Definiert Formulare, Prüfpunkte, Statuswege und Handlungsanweisungen. Liefert die Bearbeitungsoberfläche dort, wo kein Fachsystem den Vorgang abbildet.
Der praktische Nutzen dieser Teilung: jouri zeigt und erfasst, UDM definiert und führt. Damit bleibt die App schlank und wird trotzdem je Kunde anpassbar, ohne dass dafür programmiert werden muss.
| Kriterium | Use Case 1 · Fundsache | Use Case 2 · Fahrbereitschaft |
|---|---|---|
| Zeigt die Dreier-Kooperation | ja, ohne betrieblichen Kontext von ATRON funktioniert nichts | schwach, zwei Partner würden fast reichen |
| Neu gegenüber vorhandenen Funktionen | ja, zwei Ereignisse zusammenführen, Übergabekette, Fahrzeugwechsel | Mängelmeldung ist bei jouri-Kunden bereits im Einsatz |
| Technisches Risiko | höher: Fahrt-Historie und Dienstzuordnung | geringer: Fahrer meldet sich selbst am Fahrzeug an |
| Leidensdruck und Budget | kleiner, Kundencenter | größer, Betrieb, Werkstatt, Nachweispflicht |
| Rolle im Vorgehen | Prototyp und Demo | erstes zahlendes Projekt |
- Über welche Schnittstelle kommen Fahrt, Fahrzeug und Standort, mit welchen Feldern?
- Gibt es eine Fahrt-Historie? Der Fahrgast nennt nur Linie und ungefähre Uhrzeit.
- Woher kommt die Zuordnung Fahrer und Dienst zum Fahrzeug?
- Gibt es einen Rückkanal in die Leitstellenwelt, oder ist das neu zu bauen?
- Kann jouri Formulardefinitionen von außen entgegennehmen und darstellen?
- Gehen eingegangene Meldungen sofort per Schnittstelle nach außen?
- Wie tief lassen sich Formulare je Kunde gestalten, und wer macht das?
- Verhalten im Funkloch, etwa beim Rundgang im Depot?
- Datenschutz und Mitbestimmung: Fahrerbezug, Standort, Fotos, Fahrgastdaten. Betriebsvereinbarung nötig.
- Welches System führt den Vorgang, verbindlich festgelegt?
- Abnahme des Prototyps: Was gilt als bestanden, welche Daten, welcher Zeitrahmen?
- Preismodell und Supportkette je Partner.
Bisher vereinbart: ATRON ist Generalunternehmer und Vertragspartner. Das passt bei Kunden mit ATRON-System. Kommt der Einstieg über einen jouri-Bestandskunden ohne ATRON-System, ist diese Regel sachfremd. Vorschlag:
- Kunde mit ATRON-System: ATRON führt.
- Kunde ohne ATRON-System: der Partner führt, der den Zugang hat.
- Rollen inklusive der Präzisierung oben, schriftlich
- Ein Use Case für den Prototyp, mit Abnahmekriterien
- Schnittstellen: wer liefert was, bis wann, in welcher Form
- Lead-Regel mit beiden Fällen
- Preismodell und Supportkette je Partner, wenigstens im Grundsatz
- Name final, inklusive Domain- und Markenprüfung